galerie januar e.V. zeigt "abgefahren", ein Kunstwerk im öffentlichen Raum von Klaus Dauven

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Presseinfo zur route*industrirkultur... Kirsten und Peter Kaiser „Schwarzes Gold“ am Gahlenschen Kohlenweg Der Beton-Kubus am Recklinghäuser Tor bot der Künstlerin Kirsten Kaiser einen surrealen Moment, den sie fast wie eine Hommage an Magritte wortwörtlich geträumt hat: In den Kubus ist ein 3,50 x 2,00 m großer künstlicher schwarzer Kohlebrocken eingehängt. Auf ihm thront eine goldene Industrie-Silhoutte. Bei Dunkelheit wird der schwarze Stein mit Weißlicht angestrahlt - der Kubus selbst erscheint durch amberfarbene Up- und Down-Lights warmgoldig. Schwarz und Gold erhöhen sich gegenseitig. Die Skulptur „Schwarzes Gold“ veranschaulicht die Wichtigkeit, die die Kohle für die Entwicklung der Region hatte. Der GAHLENSCHE KOHLENWEG (17661792) führte direkt auf das Recklinghäuser Tor zu. Die Stadtväter wollten jedoch verhindern, dass die schweren Fuhrwerke, jährlich bis zu 4000, das Straßenpflaster ruinierten. So wurden die Wagen am Stadttor vorbei geleitet über den heutigen Südwall, der offensichtlich erst als Teil des Kohlenwegs entstand. An der „Steinernen Brücke“ über den Schölzbach begann bereits Gahlen und damit preußisches Territorium. Hier wurde Wegegeld fällig: jährlich 480 Taler Zoll zahlten die Kohletransporteure. Das 1767 extra erbaute Kohlhaus in Gahlen an der Lippe am Endpunkt der „Kunststraße“ war sowohl Zwischenlager für die Kohlen wie auch Wohnhaus für die Preußischen Beamten. 1972 - bei der Erweiterung des Wesel-Datteln-Kanals wurde es abgerissen. Zur Erinnerung an das historische Kohlhaus, hat virtuellvisuell bereits in 2008 am ehemaligen Standort in der Gahlener Str. 216 die 4,10 m hohe Kohlestele von Hermann J Kassel: „Dorsten I IV /2008“ - Zur Kohle gedachtes, gesagtes, gelachtes, geträumtes, gemachtes - Ausstellung KOHLEN-KUNST-TRANSFER vom 26.11.2010 23.01.2011 Kunstmuseum Gelsenkirchen Alte Villa Horster Str. 5-7
Die Ausstellung KOHLEN-KUNST-TRANSFER vereint national und international anerkannte Künstler, die eine historische Transporttrasse, den Gahlenschen Kohlenweg, mit ihren Werken seit 2008 kontinuierlich ins Bewusstsein rücken. Einst von Bochum über Herne, durch Gelsenkirchen bis hin nach Gahlen bei Dorsten verlaufend, um den schon im 18. Jahrhundert gefragten Rohstoff von den Kleinzechen im Süden Bochums bis hin zur Verschiffung im Lippehafen bei Dorsten zu befördern, fungiert dieser inzwischen vergessene Transportweg nach Um- und Ausbaubauten
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