galerie januar e.V.


"abgefahren" ein Kunstwerk im öffentlichen Raum von Klaus Dauven

"abgefahren"
Ab Sonntag, 18. Juli 2010 am Tage des Still-Leben Ruhrschnellweg
Ort: A 40 (Ruhrschnellweg) - Kreuzung B 226 Dorstener Straße (Brücke)
Die großformatige Zeichnung von Klaus Dauven an der A 40-Abfahrt Bochum-Hamme entsteht durch Wegnehmen statt durch Hinzufügen: Der Künstler entfernt über eine Länge von ca. 400 m mit einem Hochdruckreiniger Teile der vorhandenen Schmutz-Patina so, dass ein Hell-Dunkel- Kontrast zwischen gereinigten und ungereinigten Teilen entsteht. Exakt am Schnittpunkt der wichtigsten Verkehrsader des Reviers, der A 40 mit dem Gahlenschen Kohlenweg bilden die unterschiedlich großen hellen Kreise entlang der durch gehenden Schmutzlinie eine abstrakte Visualisierung des Ballungsraumes
ab 18. Juli 2010 A 40-Abfahrt Bochum-Hamme, Brücke Dorstener Straße

PRESSEINFORMATIONEN...

Ein Kunstwerk im öffentlichen Raum Dirk Schlichting
Projektbeschreibung:

schrankenlos
Das Jahrhunderthallenareal, Bochum Innenstadt West, ist in den letzten Jahrzehnten in einen Landschaftspark verwandelt worden, der die Industriekultur im Bewusstsein hält und gleichzeitig den Wandel der Region deutlich macht. Auf diesem Gelände, angrenzend an den historischen Gahlenschen Kohlenweg, befindet sich das Bahnwärterhaus Nr.3. Der ehemalige Arbeitsraum der Wärter ist leer, die Verglasung entfernt. Das Gebäude ist entfunktionalisiert und hat stark skulpturalen Charakter.

schrankenlos wird bis Ende 2010 im Stellwerk 3 zu sehen sein. schrankenlos ist entstanden im Rahmen der Kooperation mehrer Kunstvereine zum "GrenzGebietRuhr" (Ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010).
Ort: Bochum, Westpark (Jahrhunderthallenareal) am Radweg Erzbahntrasse, Stellwerk 3.
Anfahrt: Straßenbahnlinien 302, 310; Haltestelle: Jacob-Mayer-Straße / Jahrhunderthalle. Von dort aus 5 min. Fußweg durch den Westpark.
Ein Lageplan zum genauen Standort ist abrufbar unter: http://www.dirkschlichting.de/schran4.htm oder Infos unter 0234-35 15 18
Das Projekt:
Der unverglaste „Aussichtsraum" des Bahnwärterhauses wird mit ca. 50 Schlagbäumen versehen, die ungeordnet ähnlich einem Mikadospiel (aber mit Betonung der Längsausrichtung des Gebäudes) den Zwischenraum füllen. In der Dunkelheit erscheinen die Schlagbäume als leicht illuminierte Körper. Der Gahlensche Kohlenweg wurde im 18.ten Jahrhundert durch mehr als 50 Schlagbäume unterbrochen, an denen Zoll entrichtet werden musste. Die Arbeit schrankenlos erinnert an die Blütezeit des Kohlenweges in einem Gebiet, das noch ein grenzenreicher Flickenteppich war und verweist gleichzeitig auf die Aufhebung dieser Grenzen und dem heutigen Selbstverständnis einer zusammengehörigen Region. Die Arbeit versteht sich als skulpturale Ergänzung der bestehenden Architektur und passt sich nahtlos ins inhaltliche Konzept des Areals ein.

schrankenlos,
Bahnwärterhaus 3
Bochum Jahrhunderthallenareal
Entwurf 2009

Material:
ca. 50 lichtdurchlässige rotweiß – gestreifte Kunststoffrohre (extrudiertes Acrylglas, mit transluzentem Lack überzogen), Durchmesser 15 cm, Länge 4 - 6 m, mit innenliegendem LED Licht versehen.


Verein zur Förderung junger Kunst zeigt:
Ein Kunstwerk im Wiesental von Ralf Witthaus
Projektbeschreibung:
Vortrieb - das aquatile Denkmal
Rasenmäherzeichnung


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